Pleyel, Ignaz Joseph / Ifigenia in Aulide

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CD (EP 10007-2)
Best.-Nr.: 978-3-901710-34-6
Beschreibung

Ifigenia in Aulide
Eine Auswahl der schönsten Arien, Duette und Terzette

Audio-CD

2005
Best.-Nr.: EP 10.007-2
Edition Premiere

Evgenia Grekova, Iphigenia
Stella Grigorian, Klytämnestra
Emilio Ruggerio, Achilles
Valeriy Serkin, Agamemnon
Arno Raunig, Odysseus
Alexander Pinderak, Arkas

Philharmonische Orchester Györ
Leitung: Paul Weigold

Inhalt der Audio-CD
1. Overtüre 4'48"
2. Arie des Odysseus
1. Akt
5'04"
3. Arie des Agamemnon
1. Akt
5'03"
4. Arie des Arkas
1. Akt
2'17"
5. Auftrittsarie der Iphigenia
1. Akt
7'38"
6. Marcia (Auftrittsmarsch des Archilles)
1. Akt
2'10"
7. Arie der Klytämnestra
1. Akt
4'28"
8. Rezitativ Iphigenia / Achilles
1. Akt
2'20"
9. Duett Iphigenia / Achilles
1. Akt
5'46"
10. Arie der Klytämnestra
2. Akt
2'38"
11. Arie des Odysseus
2. Akt
5'06"
12. Rezitativ Agamemnon und Iphigenia
2. Akt
2'37"
13. Trauerarie des Agamemnon
2. Akt
4'05"
14. Terzett Iphigenia, Archilles und Agamemnon
2. Akt
12'30"
15. Rondo (Schlußarie) der Iphigenia
3. Akt
5'36"

 

IGNAZ PLEYEL - UM 1800 DER MEISTGESPIELTE KOMPONIST DER WELT

Ignaz Joseph Pleyel kam am 18. Juni 1757 im niederösterreichischen Ruppersthal als Sohn des Schulmeisters Martin Pleyl zur Welt, der ihm auch den ersten Musikunterricht gab. Schon mit vierzehn Jahren wurde Pleyel 1771 nach Wien zum Unterricht bei Johann Baptist Wanhal (1739 - 1813) geschickt, der den begabten Schüler dann 1772 zu Joseph Haydn (1732 - 1809) nach Esterhaza weitervermittelte. Bei beiden Komponisten erhielt der Meisterschüler eine profunde Ausbildung, die von Graf Ladislaus Erdödy (1746 - 1786) bezahlt wurde, der Pleyel 1777 dann auch als Kapellmeister anstellte. Der junge Meister bestand jedoch darauf, seine Ausbildung auf mehreren Reisen nach Italien abzuschließen, und wurde 1783 schließlich nach Straßburg als zweiter Kapellmeister neben Franz Xaver Richter (1709 - 1789) an das Münster berufen. Hier erlebte Pleyel künstlerisch und privat eine außerordentlich glückliche Zeit. Seine Musik wurde ihm von den Verlegern aus der Hand gerissen, die von ihm veranstalteten Konzerte erfreuten sich regen Publikumsinteresses, und er heiratete 1788 Franziska Gabrielle Lefebvre, die ihm den Sohn Joseph-Stephan Camille (1788 -1855) gebar. 

Das Jahr 1789 war die Zäsur: Franz Xaver Richter starb, Pleyel wurde erster Kapellmeister, aber die Französische Revolution entriss seiner Position die finanzielle Basis. Vom Komponieren der Hymnen und Kantaten für Revolutionsfeste konnte man nicht leben, sodass Pleyel die Einladung 1791 durch den Konzertveranstalter Johann Baptist Cramer nach London gerne annahm, im Frühjahr 1792 die „Professional Concerts" als Konkurrenz zu den „Salomon Concerts" mit ihrem Star Joseph Haydn zu leiten. Beide, Haydn und Pleyel, begegneten einander in London weiterhin als Freunde. Bei Pleyels Rückkehr nach Straßburg herrschte schon Krieg mit Österreich, was ihn als als feindlichen Ausländer verdächtig machte. Als 1795 die ärgsten politischen Wirren unbeschadet überstanden waren, entschloss sich Pleyel daher zu einem Neuanfang in Paris, wo er 1796/97 als Musikverleger begann, die beste Kammermusik seiner Zeit in der „Bibliothèque Musicale" gesammelt herauszugeben. Durch Pleyels Bescheidenheit waren seine eigenen in ganz Europa gelobten und gespielten Meisterwerke, die ihn zwischen 1785 und 1805 zum weltweit beliebtesten und meistgespielten Komponisten werden ließen, aber nicht darunter! 1805 besuchte Pleyel mit seinem Sohn Wien und traf hier seinen greisen Lehrer Haydn, aber auch Ludwig van Beethoven (1770 — 1827), der für Pleyel eine freundschaftliche Wertschätzung empfand. 1807 schließlich gründete Pleyel die Klavierfabrik, die mit zehn Gesellen und 50 Klavieren im ersten Jahr bescheiden begann, dann aber zur bedeutendsten Marke Frankreichs wurde. 1827 wurden die von den romantischen Pianisten hochgeschätzten Konzertflügel bei der Industrieausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. In den letzten Jahren seines Lebens fand der betagte Meister Zerstreuung in der Landwirtschaft auf seinem Landgut St. Prix bei Paris. Er starb am 14. November 1831 in Paris und liegt dort auf dem Friedhof Père Lachaise begraben.

 

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